AllgemeinErkelenzKreis Heinsberg

Raiffeisenbank Erkelenz stellt neues Filialkonzept vor

Die Raiffeisenbank Erkelenz ändert zum 1. Juli ihr Filialkonzept. Dazu gehört auch, dass die Filiale in Katzem geschlossen wird. Die Kunden und Mitglieder der Genossenschaftsbank wurden schriftlich über die Änderungen informiert.

 

„Die Raiffeisenbank muss sich dem geänderten Kundenverhalten anpassen“, betonte Raiba-Vorstand Ulrich Lowis in einem Pressegespräch. Die Internetnutzung sei mittlerweile auch für ältere Kunden selbstverständlich geworden und habe stark zugenommen. Darauf habe die Bank mit dem 24-Stunden-Service im Online-Betrieb reagiert. Der Trend gehe weiter zum „kontaktlosen mobilen Bezahlen“ mittels Smartphone (Mobile Payment). In der Fläche“ bleibe die Bank den Kunden erhalten. Allerdings sei es notwendig, den Filialbetrieb den veränderten Kundenverhalten und den festgestellten Wünschen anzupassen. Dazu habe man sich „nach intensiver Prüfung und langem Abwägen“ entschlossen. „Wir bündeln die Kräfte, um die Kunden weiterhin gut und qualifiziert beraten zu können“, erklärte Lowis.

 

Die geänderten Öffnungszeiten führen dazu, dass einige Filialen dienstags und donnerstags bis 18 geöffnet haben werden. Mittwochs und freitags bleibt es bei 16 Uhr. An den Vormittagen haben die Filialen von 9 Uhr bis 12.30 geöffnet. Diese Regelung gilt für die Filialen Baal, Brachelen, Immendorf, Koslar, Lövenich, Otzenrath und Randerath. In Immendorf und Randerath werden die Filialen künftig samstags geschlossen bleiben.

 

Bei anderen Filialen geht die Raiffeisenbank neue Wege. Sie werden bei geänderter Öffnungszeit miteinander verbunden. Dies gilt für Körrenzig und Tetz, Holzweiler und Titz, Borschemich und Immerath sowie Venrath und Wickrathberg. Die wechselseitig geöffneten Filialen werden jeweils an den „langen Tagen“ bis 18 Uhr das Service- und Beratungsangebot für ihre Partnerfiliale übernehmen. Die Filialen in Hottdorf und Lindern werden als reine Selbstbedienungs-Geschäftsstellen weitergeführt.

 

Vorstand Bruno Kasper betonte, dass Beratungen vor Ort nach Terminabsprache natürlich weiterhin möglich seien. Die Kunden aus Hottorfund Lindern werden aus Lövenich beziehungsweise Brachelen betreut. Die Katzemer Kunden, die nicht zur Lövenicher Filiale kommen können, wird ein Bargeldservice angeboten. Beratungsgespräche finden weiterhin bis 20 Uhr statt, in der Bank oder zu Hause beim Kunden. „So stellen wir sicher, dass unsere rund 20.000 Kunden auch weiterhin den gewohnten Service der Raiffeisenbank genießen können“, erklärte Lowis. Die Raiffeisenbank sei auch durch die zurückliegenden Fusionen zukunftsfähig in der Region aufgestellt. Mit 112 Mitarbeitern, rund 12.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von rund 430 Millionen Euro ist die Bank fest in der Region verwurzelt.

Foto:

Die Vorstände Bruno Kasper und Ulrich Lowis

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.