Kommentar

Kommentar: Von hitzegeplagter SPD, schwitzender CDU und hechelnden Grünen

Vielleicht ist tatsächlich die Hitze schuld: Aber einige Politiker, insbesondere auf den Führungsetagen, machen den Eindruck, als taumelten sie schwindelig im Hitzekoller. Zu wirr klingen ihre Aussagen.

Zum Beispiel die hitzegeplagte SPD. Dort kann man sich erst mal nicht entscheiden, wer demnächst den Vorsitz übernimmt. Kandidieren will keiner der bekannten Köpfe. Da ist wohl die Angst zu groß, als der Vorsitzende in die Parteigeschichte einzugehen, der den „Tanker SPD“ zum „Ruderboot“ gemacht hat.

Oder die schwitzende CDU. Deren Vorsitzende Kamp-Karrenbauer ist ja bereits in Fehltritten geübt. Aber warum fabuliert sie jetzt öffentlich über ein Koalitionsverbot ihrer Partei mit der AfD? Schließlich gibt es einen gültigen Parteitagsbeschluss, der genau das aussagt. Dem Beschluss scheint AKK nicht zu trauen. Denn ansonsten hätte es genügt (und das tun Chefs normalerweise), den Generalsekretär anzuweisen, mal die Parteigliederung, die da über Koalitionen nachdenkt, zurechtzuweisen. So hinterlässt AKK den Eindruck, ihren Laden nicht im Griff zu haben. Vielleicht haben Kritiker Recht, die sie für überfordert halten.

Und da wären noch die hechelnden Grünen. Ihnen verdreht die Hitze ordentlich die Gedankenwelt. Denn, angefeuert von guten Umfrageergebnissen und der Position auf der Beliebtheitsskala, sprudeln die Ideen – oder besser: Verbote – nur so aus ihnen heraus. Alles für Klima: Nicht mehr fliegen, keine SUV mehr, Kfz-Steuer für Vielfahrer rauf…

Bestärkt werden sie von der Klimabewegung, die größtenteils aus Grün-Wählern besteht. Und da gebärden sich die Kinder der Wohlstandsgesellschaft wie die Maschinenstürmer früher Jahre: Alles kaputt machen und verbieten. Hieß es nicht bei den letzten Demonstrationen (übersetzt): „Verbrennt keine Kohle, sondern den Kapitalismus“?

Ihnen eine angenehme Woche
Ihr
Reinhold Haimüller

 

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