ErkelenzKreis Heinsberg

Kardiologische Praxis Dr. Heribert Brück in Erkelenz: Seit 25 Jahren nur das Beste für Ihr Herz

„Vor 26 Jahren wusste ich nicht einmal, wo Erkelenz liegt“, sagt Dr. med. Heribert Brück rückblickend. Ein Jahr später – vor 25 Jahren – eröffnete er seine Praxis für innere Medizin und Kardiologie in Erkelenz und zog mit seiner Familie auch an den Ort seines zukünftigen Schaffens.
Es war nicht nur die erste kardiologische Praxis in Erkelenz sondern im gesamten Kreisgebiet.

44.000 Patientennummern

Nach dem Studium hatte er sich nach einem guten Ort für seine Praxis erkundigt und Erkelenz genannt bekommen. Mittlerweile habe er statistisch schon fast jeden Erkelenzer einmal behandelt, sagt er. Denn seine Patientenkartei umfasst über 44.000 Patientennummern. Jeder Patient bekommt eine eigene Nummer in der Kardiologischen Praxis.

Und so kann es kommen, dass „Patientin 33“ aus den Anfangsjahren der Praxis im hellen Warteraum neben einem Patienten sitzt, der eine fünfstellige Nummer zugeordnet bekommt. „Trotzdem ist stets der Patient, der vor mir sitzt, der wichtigste“, umreißt Brück sein Credo.
Denn er nimmt sich Zeit, stellt Fragen und schaut lieber einmal mehr nach, bevor er sich für eine bestimmte weitere Behandlung entscheidet. Dafür habe er sich die Fähigkeit antrainiert, schnell umschalten zu können und seine volle Aufmerksamkeit auch den nächsten Patienten zuteilwerden zu lassen.
Wer den Kardiologen und sein Team bei der Arbeit beobachtet, der sieht schnell, dass es ein eingespieltes Team ist.

Seit der Gründung schon dabei

Kein Wunder, zwei Mitarbeiterinnen sind seit der Gründung der Praxis mit an Bord, das „Küken“ ist immerhin auch schon zehn Jahre dabei. „Die Routine ist nötig, um den Patienten gerecht zu werden“, weiß Brück. Ein Patient habe einmal gesagt, in der Praxis laufe es „wie am Fließband“, erinnert er sich.
„Zuerst wollte ich mich dagegen verwehren, denn wir arbeiten mit Menschen und nicht am Fließband“, sagt Brück. „Doch es war ein Kompliment für den reibungslosen Ablauf des Praxisbetriebs.“ Dieser wurde im Laufe der Jahre vom gesamten Team immer weiter optimiert, um den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.
Nach dem Umzug der Praxis an die Tenholter Straße vor zehn Jahren intensivierte der Mediziner auch die Zusammenarbeit mit „der Inneren“ des Hermann-Josef-Krankenhauses.

Kurze Wege

Heute loben beide Seiten die kurzen Wege zwischen Praxis und Krankenhaus und den intensiven fachlichen Austausch, der sich durch die Nähe ergibt.
Mittlerweile haben sich längst weitere Kardiologen im Kreis niedergelassen und somit zu einer Entspannung der Versorgungssituation beigetragen. Für Dr. Brück und sein Team bedeutet dies aber keine Entlastung. „Die Menschen gehen heute eher aus eigenem Antrieb zu einem Facharzt“, weiß er. Darüber hinaus werden die Patienten heute älter und bedürfen dadurch einer längeren ärztlichen Betreuung. Eine lange persönliche Bindung zu den Patienten ist da nicht ungewöhnlich. Oben erwähnte „Patientin 33“, wurde vor 25 Jahren erfolgreich behandelt, kommt aber immer noch regelmäßig zur Nachsorge und zum Check.

Neben seiner fachärztlichen Tätigkeit ist Dr. Brück auch Pressesprecher des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK) sowie Autor von Fachartikeln und regelmäßigen Kolumnen in Fachzeitschriften. Wer so viel zu tun hat, der muss Wert legen auf Organisation und Arbeitsabläufe. Auch eine langfristige Planung ist für ihn ein Muss. „Ich denke nicht ans Aufhören und investiere regelmäßig weiter in die technischen und medizinischen Möglichkeiten der Praxis“, betont er. „Wenn sich die Nachfolgerfrage einmal stellt, werde ich mir die Bewerber sehr genau anschauen und dann mit Bedacht auswählen“, betont er. Bis dahin wird die Zahl seiner Patientennummern die der Erkelenzer Einwohner längst überschritten haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.