Kommentar

Kalenderwoche 4

Autofahrer sollen nach dem Willen einer Regierungskommission mehr für den Klimaschutz tun. Das hört sich zunächst harmlos an. Aber dann kommt es: Denn dazu wollen die Experten Geschwindigkeitsbegrenzung und höhere Steuern auf Benzin und Diesel. Diese Zukunftsideen aber würden das Ende des finanzierbaren Individualverkehrs bedeuten.

Autofahrer sind generell die Dummen. Benzinpreise rauf durch Steuern, Dieselbetrug und Dieselkrise. Die Deutschen sollen langsamer fahren, keine Benziner oder Diesel mehr nutzen und in Städten nur noch Rad oder E-Bus fahren. So will die Kommission, dass die Zukunft aussieht.
Warum will man jetzt Tempolimits? Hat man sich in Deutschland nicht auf eine Richtgeschwindigkeit verständigt? 130 sollten Sie, müssen Sie aber nicht fahren. Wo kann man in Deutschland denn längere Strecken schneller fahren? Baustellen, Staus und Tempolimits verhindern dies meist und sind nur noch aus einem kleineren Teil der Autobahnen möglich.

Die Behauptung, dass ein Tempolimit den CO2-Ausstoß um 28 Millionen Tonnen senken würde, ist eine Phantasiezahl. Denn unser Autobahnproblem sind weniger schnell fahrende Pkw. Die Staus sind das Problem. In diesen Staus werden deutlich mehr Schadstoffe produziert.

Ein weiterer Vorschlag ist die Idee, den Sprit durch höhere Steuern teurer zu machen. Teurer Sprit – das hat in Frankreich die Gelbwesten auf die Straße getrieben.

Sehr, sehr viele Autofahrer sind wegen weit entfernten Arbeitsstellen Pendler. Soll diesen Pendler durch höhere Spritpreise und dazu noch Tempolimits Arbeit und Leben noch schwerer gemacht werden?

Bisher hat der Staat es nicht geschafft, seine Hausaufgaben bei den Themen Klimaschutz und Straßenverkehr zu machen. Feinstaubmessmethoden, widersprüchlichen Grenzwerte und unsinnige Fahrverbote drangsalieren die Autofahrer schon genug. Jetzt noch über Tempolimits und höhere Spritsteuern zu diskutieren, muss man als Provokation der Autofahrer auffassen.

Ihnen eine angenehme Woche

Ihr
Reinhold Haimüller

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