Kreis Düren

Einmal im Monat kann man das Museum kostenlos besuchen

Das Museums-Team freut sich auf viele Gäste im neuen Jahr, das zahlreiche attraktive Angebote bereithält.

Das hat gut getan“, sagt Marcell Perse als Leiter des Museum angesichts der gespürten Wertschätzung nicht nur der über 6200 gezählten Besucher des Museums und seiner Veranstaltungen im Jahr 2018. Das Museum Zitadelle Jülich blickt auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück und bietet auch für das begonnene neue Jahr attraktive Veranstaltungen an.

Das Museumsjahr 2018 stand ganz unter dem Motto „25 Jahre Museum Jülich“ mit sieben Blickpunktausstellungen und über 30 Veranstaltungen. „Wir wurden wahrgenommen von Menschen aller Altersstufen und Interessengruppen. Das ganze Spektrum konnte in den Angeboten abgebildet werden.“ Perse betonte, dass alle Aktivitäten des Museums stets eine Gemeinschaftsleistung sind, auch wenn je nach Projekt unterschiedliche Kuratoren federführend verantwortlich zeichnen.

Dr. Christoph Fischer übernahm die Vorstellung des Jahresprogramms. Besucher können sich auf vier neue Ausstellungen freuen. Daneben bieten das Museum viele bewährte und neue Veranstaltungen an: Aktionstage, Kunstaktionen für Kinder und Jugendliche, Führungen und mehr. „Museen sind auch Bildungseinrichtungen – sie übernehmen die Präsentation von Objekten, welche sich oftmals ohne Erklärung nicht erschließen. Wir erstellen Angebote, um Besucher für das Museum und die Vergangenheit zu interessieren. So schaffen Ausstellungen und Aktionstage einen Zugang für viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt“, so Dr. Fischer. Einen guten Einstieg bieten zwei neue Angebote: das mit dem Arbeitskreis Museen im Kreis Düren erarbeitete Gutscheinheft, das für zehn Euro Eintritt in insgesamt neun Museen des Kreises Düren ermöglicht. Ein besonderes Geschenk ist ab diesem Jahr der eintrittsfreie Sonntag im Museum Zitadelle Jülich – jeweils am dritten Sonntag eines Monats. Nutzt man diesen zwischen April und Oktober, hat man zudem die Möglichkeit, an einer kostenlosen Führung durch das Museum teilzunehmen und sich so gänzlich kostenfrei einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Stadt zu verschaffen – „Wir sind gespannt, wie das ankommt“, so Dr. Fischer.

Ein Überblick über die vier neuen Ausstellungen gaben die Kuratoren Guido von Büren, Jacek Grubba, Bernhard Dautzenberg und Marcell Perse. Er zeigt, dass viele Themen und Kooperationspartner ein breites Spektrum der Museumsarbeit abbilden: Eine Ausstellung „Landlust“ von Meisterwerken aus der Düsseldorfer Landschaftsmalerei mit bekannten und noch nie gezeigten Werken von Johann Wilhelm Schirmer und seinen Schülern ist vom 19. Mai bis zum 3. November im Pulvermagazin zu sehen. Sie zeigt „Sahnestücke“ der Landschaftsmalerei. Die Ausstellung „Nach dem Großen Krieg“ vom 24. Februar bis 8. September im Schlosskeller spürt nach, wie sich dieser epochemachende Krieg auf lokaler Ebene auswirkte. Pit Siebigs Ausstellung fotografischer Dokumentationen des Herrenhauses der ehemaligen Deutschordens-Kommende Siersdorf ist vom 19. Mai bis 14. Juli ebenfalls im Schlosskeller ausgestellt. Die Ausstellung „Politik in Edelsteinen“ führt die von Gerhard Schmidt meistervoll replizierten Prunkkameen der Antike vor, die so die zuvor kaum zugänglichen Originale näherbringt. Besucher können diese vom 19. Mai bis zum 3. November bestaunen.

Die Ausstellung „Bildgewaltig“ wird vom 8. September bis zum 8. Mai 2020 Besuchern des Museums die Zerstörung Jülichs im Zeiten Weltkrieg durch eindrucksvolle Fotos präsentieren. Die ausgestellten Fotografien geben heute eine Vorstellung von den Folgen der Wucht des Krieges, regen aber auch die Frage nach der Objektivität des fotografischen Blicks an.

Zum umfassenden Jahresprogramm ist ein Flyer erschienen, der diese und weitere Angebote ausführlich abbildet und beschreibt. Weitere Informationen unter www.museum-zitadelle.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.