Kreis Düren

Düren tritt heute gegen Frankfurt an

Nach der kurzen Pause über die Feiertage spielen die Powervolleys am heutigen Mittwoch zu hause gegen Frankfurt. Foto: Guido Barth

Am heutigen Mittwoch beginnt für die Powervolleys nach der Pause über die Feiertage wieder der Bundesliga-Alltag: In der Volleyball-Bundesliga treffen am 15. Januar, um 19 Uhr, die SWD Powervolleys Düren auf das Team der United Volleys aus Frankfurt. Am kommenden Samstag, 18. Januar, tritt Düren dann bei den Netzhoppers in Königs Wusterhausen an.

Natürlich fiebern Fans und Mannschaft auch schon dem Pokalfinale am Sonntag, 16. Februar, entgegen. In der SAP Arena Mannheim werden die DVV-Pokalsieger bei den Frauen und Männern ausgespielt. Inzwischen  stehen die Aufschlagzeiten für die beiden Finalspiele fest. Den Auftakt machen ab 13:45 Uhr die Männer mit der Partie der SWD Powervolleys Düren gegen die Berlin Recycling Volleys. Ab 16:30 Uhr kämpfen dann bei den Frauen der Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart um den ersten Titel des Jahres 2020.

Die Dürener stehen erstmals seit 2010 wieder in einem Pokalendspiel – gewinnen konnte das Team von Trainer Stefan Falter allerdings noch keines seiner bislang vier Finals. Auf dem Weg nach Mannheim schalteten die Powervolleys starke Konkurrenz aus. Im Achtelfinale gab es ein glattes 3:0 gegen Vorfahresfinalist SVG Lüneburg, im Viertelfinale wurden die United Volleys Frankfurt mit 3:1 aus dem Rennen geworfen und im Halbfinale ebnete ein 3:0 gegen den TV Rottenburg den Weg zum Volleyball-Highlight des Jahres.

Auf der anderen Seite des Netzes warten die Titelhamster aus Berlin auf die Dürener. Die BR Volleys holten sich zuletzt vier Mal in Serie den Deutschen Meistertitel. Das ist auch exakt die Anzahl der Pokalsiege, die den Briefkopf der Berliner ziert. Allerdings datiert der letzte Erfolg aus dem Jahr 2016, als man sich die Trophäe bei der Premiere in Mannheim durch ein 3:0 gegen Bühl sicherte. Nach der Finalpleite 2017 gegen den VfB Friedrichshafen verpassten die Berliner zweimal in Folge das Endspiel und greifen nun nach ihrem fünften Titel. Die bisherigen Hürden nahm die Mannschaft von Trainer Cedric Enard jeweils ohne Satzverlust. Dem Achtelfinalerfolg gegen die Netzhoppers KW-Bestensee folgte ein vielbeachteter Auswärtssieg beim VfB Friedrichshafen und ein weiteres 3:0 gegen die WWK Volleys Herrsching im Halbfinale.

Zurück zum Spiel gegen Frankfurt: Nach einer durchwachsenen Hinrunde rangiert Düren auf Platz sieben. Die United Volleys sind einen Sieg – also drei Punkte – weiter vorne und belegen Rang vier. Mit anderen Worten: Düren kämpft darum, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten. Die Mannschaft von Trainer Stefan Falter will nahtlos an die überzeugende Leistung im letzten Spiel anknüpfen, dem überzeugenden 3:0 gegen den VfB Friedrichshafen.
Die SWD Powervolleys kämpfen aber auch weiterhin mit Personalproblemen: An die Rückkehr von Angreifer Niklas Seppänen nach einem Fußbruch dürfte mittelfristig nicht zu denken sein. Kapitän und Mittelblocker Michael Andrei hat seinen Bänderriss überwunden, trainiert bereits in reduziertem Umfang, ist aber noch weit von seinem Leistungsvermögen entfernt. Zu allem Überfluss haben oder hatten auch die anderen beiden Mittelblocker Lukas Maase und Tim Broshog Probleme. Broshog fiel zuletzt krankheitsbedingt aus, Maase musste wegen Rückenproblemen pausieren. Mitunter hatte Chefcoach Stefan Falter im Training keinen Mittelblocker zur Verfügung.
Und keinen Abwehrchef Blair Bann. Der wird pünktlich zum Spiel am Mittwoch zurückerwartet in Düren. Im Gepäck hat er die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in Tokio. Bann und die Kanadier haben sich am Sonntag mit dem dritten Sieg im dritten Qualifikationsspiel zum zweiten Mal in Folge den Traum von den Olympischen Spielen erfüllt. Bann läuft gegen Frankfurt auf, wird aber noch geschont. Erstmals dürfte der 19-jährige Ivan Batanov als Libero gesetzt sein. „Da habe ich überhaupt keine Probleme mit. Ivan hat zuletzt überzeugt“, sagt Falter.
Zuletzt, das war in den Testspielen gegen die belgischen Spitzenteams aus Maaseik und Aalst. Das erste gewannen die SWD Powervolleys 3:1, im zweiten hieß es 2:2. „Die Stimmung und die Moral in der Mannschaft sind wirklich gut“, blickt Falter trotz der Personalprobleme auf zwei Trainingswochen mit vielen guten Eindrücken zurück.
Gegen die United Volleys muss Düren sein oberstes Niveau abrufen. Vor allem der Aufschlag muss passen. „Wir müssen direkt von Anfang an dafür sorgen, dass der Druck hoch ist“, erklärt der Trainer. Das könnte dabei helfen, dem Gegner das Leben schwerzumachen. Frankfurt ist stark besetzt, unter anderem mit Spielern, die die Olympia-Qualifikation für ihre Länder gespielt und – wie das deutsche Team leider auch – nicht geschafft haben. Die SWD Powervolleys wollen konsequent dafür sorgen, dass bei dem hochklassig besetzten Gegner erst gar keine Spielfreude aufkommt. „Das wird uns alles abverlangen. Unser Fokus liegt darauf, unsere beste Leistung abzurufen. Wofür das reicht gegen einen auf jeder Position stark besetzten Gegner, das bleibt abzuwarten“, sagte Stefan Falter mit Blick auf Mittwochabend.
 

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Für das nächste Heimspiel der SWD Powervolleys Düren in der Volleyball-Bundesliga am Samstag, 25. Januar (19.30 Uhr, Arena Düren), gegen Giesen verlosen die DN-WOCHE und die JÜLICHER WOCHE zehn Freikarten. Wenn Sie gewinnen möchten, einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Powervolleys – Giesen“ schicken an gewinnspiel@dn-woche.de (bitte Name, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen). Unter allen Einsendungen, die bis Montag, 20. Januar, 12 Uhr, vorliegen, verlosen wir fünfmal je zwei Karten für das Heimspiel, die Gewinner werden schnellstens benachrichtigt.

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