Kreis Düren

Düren spielt auf Angriff

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Das letzte Spiel der Hauptrunde in der Volleyball-Bundesliga steht für die SWD Powervolleys Düren auf dem Programm: Am Samstag, 23. März, ab 19 Uhr sind die Grizzlys aus Giesen zu Gast in der Dürener Arena. Danach startet dann die Playoff-Runde.

Alle Partien am Samstag werden zeitgleich ausgetragen. Die Powervolleys bestreiten ein Heimspiel gegen Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen. Während es für die Grizzlys um nichts mehr geht – sie können weder absteigen, noch den Sprung in die Playoffs schaffen – will Düren die Chance wahren, sich in der Tabelle noch von Platz sechs auf Platz fünf zu verbessern.

Das haben sie SWD Powervolleys nicht selbst in der Hand. Sie müssen Giesen schlagen und zeitgleich drauf hoffen, dass die United Volleys Frankfurt sich etwas überraschend noch einen Ausrutscher bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen erlauben. „Wir werden unseren Teil erfüllen“, sagt Co-Trainer Justin Wolff. „Wir wollen sicher nicht leichtfertig Punkte weggeben und Gefahr laufen, dass wir eine Chance verspielen, weil Frankfurt vielleicht doch verliert.“

Davon unabhängig beabsichtigen die SWD Powervolleys nicht, mit dem Eindruck einer Niederlage in das Viertelfinale um die Meisterschaft zu starten. Düren spielt auf Angriff. Das ist gegen Giesen auch notwendig. „Die Grizzlys sind meiner Meinung nach das am meisten unterschätzte Team der Liga. Wenn ihr Spielaufbau klappt, dann wird es schwer, sie zu stoppen“, sagt Wolff. Zudem habe der Gegner keinen Druck, könne befreit und mit viel Risiko spielen.

Für die Gastgeber gilt es, den Gästen so schnell wie möglich den Spaß zu nehmen. Das beste Mittel dafür: rechtzeitig vor Beginn der Playoffs wieder das beste Aufschlagspiel auspacken und die Grizzlys so davon abhalten, im Angriff variieren zu können. „Dann können wir ihr Spiel besser ausrechnen, unsere Block- und Feldabwehr kann besser zupacken“, erklärt Wolff. Genau das hat die SWD Powervolleys in dieser Saison ausgezeichnet, diese Stärke soll jetzt wieder zur Geltung kommen. Bis auf den verletzten Tim Broshog können alle Spieler auflaufen.

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