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Donnerstag: Powervolleys starten beim Meister in Berlin

Die Volleyball-Bundesliga ist schon gestartet, allerdings ohne Düren: Die SWD Powervolleys greifen erst am morgigen Donnerstag, 18. Oktober ins Geschehen ein. Die Hürde ist ziemlich hoch, denn der erste Gegner ist der Meister aus Berlin. In der Hauptstadt tritt Düren gegen die Berlin Recycling Volleys ab 19.10 Uhr an.

Das Team der SWD Powervolleys Düren hat sich in großen Teilen verändert: Sieben der zwölf Spieler sind neu in an der Rur, mit Tomas Kocian und Sebastian Gevert sind außerdem zwei „Rückkehrer“ in der Mannschaft. Während die neun Zugänge und drei verbliebenen Spieler (Michael Andrei, Tim Broshog und Romans Sauss) sich bei einem Turnier, mehreren Vorbereitungsspielen und einem Trainingslager in der Sportschule Warendorf zusammen gefunden haben, hat Berlin schon zum ein Liga-Spiel absolviert. Beim Aufsteiger in Giesen gewann der amtierende Deutsche Meister am Ende souverän mit 3:0. Mit dem Auswärtssieg kann das Team von Trainer Cedric Enard nun gestärkt in den Heimauftakt gegen Düren starten. Das Spiel wird übrigens ab 19 Uhr live auf Sport 1 übertragen.

Die Fans, die nicht die Reise nach Berlin angetreten haben, fiebern dann dem Heimspiel-Auftakt der Powervolleys entgegen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Falter tritt am Mittwoch, 31. Oktober (19 Uhr) in der Dürener Arena gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen an.

„Berlin ist ein großes Kaliber“, sagt Dürens Trainer Stefan Falter über den Meister. „Sowohl im Angriff als auch im Aufschlag haben sie Gewalt und Finesse zu bieten. Das ist nur schwer zu kontrollieren.“ Aber genau das will das neue Dürener Team versuchen. Dass es dabei maßgeblich auf den ersten Ballkontakt ankommt, ist eine alte Volleyball-Weisheit. Trotzdem stimmt sie. Falter sieht das im Besonderen mit Blick auf die Dürener Annahme der gegnerischen Aufschläge. „Wenn wir da sicher stehen, dann muss Berlin mehr riskieren. Und dann machen sie vielleicht mehr Fehler.“

Das wollen die SWD Powervolleys provozieren. Gelingt das, dann können die anderen Dürener Stärken greifen und den großen Berlinern das Leben schwer machen. „Wir haben im Aufschlag auch was zu bieten. Unsere Abwehr ist stark, mit unserem Gegenangriff können wir Berlin Kopfzerbrechen bereiten“, erläutert Falter den Plan, die Angriffswucht des Meisters zu bremsen und ihn zu langen Ballwechseln zu zwingen. Sollte der Plan nicht aufgehen, dann wird es schwer, die Wucht der BR Volleys zu stoppen.

Zum Start stehen dem Dürener Trainer alle zwölf Spieler zur Verfügung. „Jeder kann auf das Spielfeld kommen und dem Team helfen“, sagt Falter. Das Rennen um die Plätze in der Startaufstellung ist also offen. „Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns, in der wir uns ständig verbessert haben“, sagt Mittelblocker Michael Andrei. Zwar gebe es immer noch Feineinstellungen, an denen gearbeitet werden müsse. Aber das sei zum Saisonauftakt normal. Wichtig sei, dass es ab sofort zählt. „Die Vorfreude ist deutlich zu spüren. Es wird Zeit, dass es endlich losgeht. Dass wir vor dieser Kulisse gegen diesen Gegner starten, macht die Sache noch spannender“, schildert Andrei.

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