Kreis Düren

Abschied nach zehn Jahren – Daniel Böttke verlässt das StadtCenter

Er geht wirklich! Daniel Böttke (39) verlässt zum Jahresende das Dürener StadtCenter. „Das Leben ist Veränderung – und genau diese steht ab Januar bei mir nun an“, so Böttke. Nach über zehn Jahren als Manager des StadtCenters an der Kuhgasse in der Dürener Innenstadt geht sein Weg zum 1. Januar 2019 in eine andere Richtung. Er wird weiterführende Aufgaben in der Abteilungsleitung der Apleona Real Estate GmbH aufnehmen.

Daniel Böttke trat im November 2008 die Nachfolge von Jörg Waldrich an, der seit der Eröffnung des Einkaufszentrums 2005 dort Manager war. Der damals erst 29-jährige gebürtige Dresdener leitete zuvor schon das renommierte „Sevens“ an der Düsseldorfer „Kö“. Sein damals ausgesprochenes Ziel, das erfolgreiche Konzept seines Vorgängers fortzuführen aber dennoch eigene Ideen zu verwirklichen, verfolgte Böttke konsequent bis zum heutigen Tag.

„Am Anfang habe ich eine Zeit gebraucht, um in die Aufgaben im StadtCenter reinzukommen und meinen Platz in der Stadt zu finden. Glücklicherweise bin ich in die Fußstapfen eines Kollegen getreten, der hier Vieles sehr gut gemacht hat. Düren ist mittlerweile schon die zweite Heimat geworden – ganz klar. Am Anfang war es nicht so einfach, als relativ junger Mann aus dem Osten hier Fuß zu fassen. Meine Familie und ich haben uns hier ein Häuschen zugelegt, haben Freunde gefunden und sind hier verwurzelt. Meine Tochter ist hier geboren – wir haben also sogar eine echte Dürenerin in der Familie“, so Böttke.

Daniel Böttke hat stets daran gearbeitet, das Center an moderne Standards anzupassen und die Erwartungshaltung der Kunden zu erfüllen. Vor allen Dingen lag ihm die Familien- und Kinderfreundlichkeit sehr am Herzen. Nicht zuletzt aus diesem Grund lud er regelmäßig zu Autogrammstunden und Mini-Konzerten ein. Während seiner „Ära“ waren unter anderem Jürgen Drews, Willi Herren, die DSDS-Gewinner Daniel Schumacher und Luca Hänni, Sängerin Loona sowie Ross Antony zu Gast.

Böttke rief unter anderem die Fotoaktion „Dürener für Düren – Leben für deine Stadt!“ ins Leben, unterstützte heimische Vereine und Organisationen, beteiligte sich aktiv an der Stadtentwicklung, führte Modenschauen durch und war einer der Initiatoren von „Düren leuchtet“. Er kommunizierte stets eine offene und vorbehaltlose Zusammenarbeit und setzte dies auch um. „Ich bin immer in einen offenen Dialog gegangen“, so Böttke.

Sein Abschied kommt für Viele plötzlich und unerwartet. Noch im September sagte er in einem Interview: „Ich habe schon in den zehn Jahren hier mehrfach die Gelegenheit gehabt, zurück zu gehen und sie nicht wahrgenommen. Ich habe keine Glaskugel und kann das auch nur zu einem Teil selbst bestimmen. Deshalb plane ich nicht langfristig. Aber ich denke, der Lebensmittelpunkt wird weiter hier in der Region bleiben“. Wie heißt es so schön: „So wirklich ganz geht man ja nie…“

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