DürenKreis Düren

Sonderzug zum Protestcamp in Düren

Ein Sonderzug mit mehreren hundert Versammlungsteilnehmern der seit gestern angemeldeten Versammlung „Ende Gelände“ ist heute vormittag am Dürener Bahnhof eingetroffen. Da der Hambacher Forst mittlerweile europaweites Interesse auf sich gezogen hat, wird ein überregionaler Zulauf zu der Versammlung erwartet.

Die Polizei Aachen ist mit Unterstützung von Einsatzkräften aus dem ganzen Land im Großeinsatz. „Ich appelliere an alle Beteiligten zu Gewaltfreiheit und Besonnenheit“, so der zuständige Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach. Gegen Straftaten werde die Polizei allerdings konsequent vorgehen.

Es kann im Bereich des Bahnhofes Düren zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Die Polizei führt im Bereich des Bahnhofes Düren derzeit Personenkontrollen nach dem Polizeigesetz durch. „Damit soll die Begehung von Straftaten verhindert werden, zu denen das Bündnis bereits im Vorfeld der Versammlung öffentlich aufgerufen hatte“, teilt die Polizei mit. Die Polizei möchte einen friedlichen und störungsfreien Ablauf der Versammlung gewährleisten. Aus diesem Grunde ruft sie zu kooperativem Verhalten auf, um Kontrollzeiten so gering wie möglich zu halten.

Die Stadt Düren wurde kurzfristig am Donnerstag durch die Polizei über die Errichtung eines Protest-Camps auf einem privaten Gelände in Düren (Stepprath) durch die Initiative „Ende Gelände“ unterrichtet. Nach Aussage der Verantwortlichen werden zu der angezeigten Versammlung von Freitag bis Sonntag zwischen 2.000 bis 4.000 Teilnehmer/innen erwartet.

Nach Prüfung der Rechtslage wurden keine Gründe festgestellt, die konkrete Auflagen oder den Verbot des Aufenthalts auf dem Gelände rechtfertigen. Dennoch forderten die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt die Versammlungsleiter bei einer Begehung vor Ort ausdrücklich dazu auf, alle möglichen und notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um einen ordnungsgemäßen und vor allem friedlichen Ablauf zu gewährleisten.

 

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