Kreis Düren

44 Einsätze für die Polizei an Weiberfastnacht

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Insgesamt zählte die Polizei Düren gestern 44 Einsätze mit Bezug zu Karneval. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 10 Einsätze weniger. Erfreulich ist neben der zurückgegangenen Gesamtzahl auch, dass keine Widerstände oder Übergriffe auf Rettungskräfte verzeichnet wurden.

Auch bei den Körperverletzungen ging die Zahl etwas zurück. 11 Delikte wurden in diesem Bereich gezählt, während es 2018 14 waren. Je fünfmal waren die Polizisten außerdem wegen hilflosen Personen und Randalierern im Einsatz. Sechsmal wurden die Beamten zu Streitigkeiten gerufen.

Drei Personen wurden in Düren in Polizeigewahrsam genommen, nachdem sie einer 18-Jährigen aus Kreuzau unter Androhung von körperlicher Gewalt 50 Euro gestohlen hatten. Eine 19-Jährige und ihre 21 und 23 Jahre alten Begleiter hatten sich gegen 19:30 Uhr an einem Geldautomaten am Markt vor der Frau aufgebaut und sie bedroht. Nachdem sie ihr das Geld abgenommen hatten, spuckten sie eine 17-Jährige an, während sie flüchteten. Die hinzugerufene Polizei konnte die Diebe in der Violengasse festnehmen und der Geschädigten ihr Geld zurückgeben. Alle drei hatten, wie ein Atemalkoholtest auf der Wache zeigte, getrunken. Die Frau führte außerdem Betäubungsmittel mit sich. Die Tatverdächtigen sind polizeilich bereits öfter in Erscheinung getreten.

Zu einer sexuellen Belästigung und versuchten sexuellen Nötigung kam es gegen 19:00 Uhr in der Arena in Düren. Eine 20 Jahre alte Frau war von einem Unbekannten in eine Toilettenkabine gedrängt und dort festgehalten worden. Der Mann habe ihr in den Schritt gefasst. Die Kreuzauerin konnte sich losreißen und flüchten. Der Täter konnte nicht näher beschrieben werden und eine Nahbereichsfahndung blieb erfolglos.

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