Kreis Düren

Nideggen – 200 Bäume illegal gefällt, Wanderweg gesperrt!

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Wer derzeit im Stadtgebiet Nideggen von den Ortsteilen Berg oder Abenden auf den Dauven spazieren möchte, wird leider auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet werden müssen. In einer heute stattgefundenen gemeinsamen Begehung mit dem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Düren musste die Stadtverwaltung erkennen, dass in der jüngsten Vergangenheit mindestens 200 Bäume auf 14 Parzellen unsachgemäß gefällt wurden. Hauptsächlich wurde der gern genutzte Wanderweg damit zugeworfen, wobei einige Bäume in anderen Baumkronen hängen blieben und derzeit drohen, bei Wind oder Berührung herabzustürzen. Aus diesem Grund hat die Stadt als Eigentümerin des betroffenen Weges das Betreten bis auf Weiteres untersagen müssen und aus beiden Ortsteilen kommend auch deutlich gekennzeichnet. Die Stadt bittet, auch wenn es sicherlich sehr ärgerlich ist, im Eigeninteresse sich an die Absperrung zu halten.

Die Eigentümer der Parzellen werden kurzfristig unter Beteiligung des Fortsamtes zu einem Ortstermin eingeladen und es wird miteinander abgesprochen und geklärt, wie diese Situation entstehen konnte und zeitnah beseitigt werden kann. Ziel soll es sein, den Weg schnell wieder gefahrlos begehbar zu gestalten.

Warum hier in dieser kriminellen Art und Weise Eigentum von verschiedensten Eigentümern zerstört wurde, um u.a. eine offensichtliche Wegesperrung  herbeizuführen, erklärt sich derzeit keinem der Beteiligten. Eine Strafanzeige wird durch die Stadtverwaltung gestellt und es besteht die Hoffnung, dass solch eine große Verwüstung auch Aufmerksamkeit erzeugt hat, die nun dazu führt, dass aus der Bürgerschaft der ein oder andere sachdienliche Hinweis zur Aufklärung beigetragen werden kann. Wer also Fällungen in diesem Bereich aus den letzten Monaten beobachtet und sie als nicht illegal einsortiert hat, fühlt sich aufgefordert, diese der Verwaltung (Herr Kemmerling, 02427-80930; h.kemmerling@nideggen.de) mitzuteilen, damit der Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden kann.  Für das Verständnis und die Unterstützung bedankt sich die Verwaltung im Voraus und hofft, zeitnah den Dauven wieder als begehbar kennzeichnen zu können.

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