Kommentar zur Woche


Aktuelles

Service

HS-Woche: NACHRICHTEN AUS IHRER REGION - Mein Big Brother
Peinlich: im Putzkostüm pöbelt Klaus gegen Uwe ©RTL2/Endemol
Eva denkt über die Situation im Haus nach ©RTL2/Endemol
Frank Schmitz beobachtet für uns BIG BROTHER, Deutschlands bekannteste TV-Wohngemeinschaft
02.04.2010
Keine Herzbuben, kein geläuterter Klaus, noch nicht einmal eine einsichtige Sabrina – es wäre zu schön gewesen. Aber an einem 1. April kann man schon mal ins Schwärmen geraten, da wird der Wunsch zum Vater des Gedankens, aus Zickenterror wird Kuschelalarm, aus Feinden werden Freunde, aus Frust wird Lust, aus Klaus wird ein Softie, Sabrina wird erträglich und die Staffel endlich interessant. Aber gestern ist das alles nicht passiert. Gestern war dieser bescheuerte 1. April und hat alles verdorben...
Statt blauem Himmel und rosa Wölkchen ziehen in der TV-WG (mal wieder) dunkle Regenwolken auf. Aggro-Stress zwischen Klaus und Uwe, dem neuen Traumpaar der 10. Staffel. Bei Carlos und Jessica konnte ich Klausis Haltung voll und ganz und sein Verhalten halbwegs nachvollziehen. Aber was, bitteschön, hat ihm Uwe auf einmal getan? Die Anschuldigungen wirken dumm und aufgesetzt, an den Haaren herbeigezogen, wie Mittel zum Zweck, nur um ein schlechtes Bild zu erzeugen. Dass Klaus sich hier ausgerechnet in einen Sympathieträger verbeißt, zeigt außerdem, wie schlecht seine Strategie diesmal vorbereitet ist. Außerdem ist er viel zu früh dran, die nächste Nominierung ist erst am 12. April...
Was ist Strategie, was ist echt? Bei Klaus blicke ich so langsam nicht mehr durch. In einem Moment möchte man ihn am liebsten in den Arm nehmen und übers Haar streicheln, zwei Minuten später wirkt er wie ein menschlicher Rammbock, dem man besser aus dem Weg gehen sollte. Ist das alles geplant? Ich vermute eher, Klaus sind die Erfolge der letzten Auszugsduelle tatsächlich ein wenig zu Kopf gestiegen und er neigt dazu, sich selbst zu überschätzen. Denn wenn man ehrlich ist: gegen Carlos und Jessi hätte sogar Krawallbürste Patricia Blanko aus der 9. Staffel haushoch gewonnen. Uwe ist da schon ein ganz anderes Kaliber.
Diesmal ist es anders. Diesmal hat Klaus kein „Team“ auf seiner Seite. Jenny und Robert sind längst auf Distanz gegangen, versuchen nur noch, das Schlimmste zu verhindern, ihn zu bremsen und nicht selbst unter die Räder zu geraten. Ohne Jenny und Robert ist seine Strategie keinen Cent wert, das müsste ihm eigentlich klar sein. Aber: auch bei der „Casa Muddi“ stand er im Kampf gegen das „Böse“ ganz alleine da – und er hat ihn dennoch gewonnen.
So sehr ich sein Vorgehen auch missbillige, er hat wie immer in einigen Punkten Recht. Auch in meinen Augen ist es ein Armutszeugnis, wenn man einen halbwegs wehrlosen Neuling permanent kritisiert, bei ihm nach Fehlern sucht und anschließend nominiert, weil man zu feige, zu doof oder zu bequem ist, sich mit stärkeren, älteren und nicht weniger nervigen Bewohnern anzulegen. Hier schwimmen doch einige ganz schön mit dem Strom, sind ohne eigene Meinung, haben keinen Arsch in der Hose und machen sich selbst was vor. Aber, lieber Klaus: für die „Bestrafung“ sind ja immer noch wir – die Zuschauer – zuständig!
Kommentieren Sie diesen ArtikelIhr Kommentar
HS-Woche: Weitere NACHRICHTEN der Ausgabe Mein Big Brother