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HS-Woche: NACHRICHTEN AUS IHRER REGION - Mein Big Brother
Uwe mit Osterei. Die Bewohner müssen ein buntes Szenenbild für ein Fotoshooting basteln ©RTL2/Endemol
Klaus hat trotz Megazoff gute Laune ©RTL2/Endemol
Frank Schmitz beobachtet für uns BIG BROTHER, Deutschlands bekannteste TV-Wohngemeinschaft
31.03.2010
Nirgendwo scheinen Frieden und Fehden, Freundschaft und Feindschaft so nah beisammen zu liegen, wie derzeit im Big Brother-Haus. Das wurde gestern Abend besonders deutlich. Während einige Bewohner auf der Couch gemütlich an der Wochenaufgabe bastelten (Osterschmuck für ein Fotoshooting), brach nur zwei Meter weiter ein heftiges Streitgewitter aus – mit Regen, Hagel und ordentlich Donner. Mittendrin Aleks, Uwe und, wer hätte das gedacht, Klaus, der „Robin Hood“ mit dem schnittigen Punk-Fiffy.
Auslöser war mal wieder Kleinkram. „Warum hast du dir bei mir Puder geliehen, wenn du mich doch angeblich nicht leiden kannst?“ Ach, herrjeh, und in China fällt gerade ein Sack Reis um... Gott sei Dank hat sich Uwe in Zaum halten können, nachdem auch noch Klaus auf ihn losging und versuchte, ihn zu provozieren. Was natürlich sinnlos ist, denn „uns Uwe“ mag zwar ein kleiner Chauvi sein, dessen derbe Sprüche schon mal unter der Gürtellinie angesiedelt sind, aggressiv hab ich ihn aber noch nicht erlebt. Lieber Klaus, deine väterlichen Gefühle für Girlie Aleks in allen Ehren, aber diesmal hast du jemanden als Opfer ausgewählt, dem das herzlich egal sein dürfte. Uwe ist halt Uwe und er mag Aleks nicht. Daran wird auch deine „neue Strategie“ nichts ändern.
Was macht man, wenn man Zoff aus dem Weg gehen will? Richtig, man setzt sich mit seinem Mittagessen in den Garten. So wie Jenny und Robert. Dass die Hamburgerin für mich eine „coole Sau“ ist, ist ja kein Geheimnis. Auch Robert, den Partylöwen mit der Schmalzlocke, finde ich sympathisch, nett, lustig. Mehr aber noch nicht, dafür „kennen wir uns noch nicht gut genug...“ Was ich ihm hoch anrechne ist genau das, was einige Bewohner ihm vorwerfen. Nämlich dass er eben kein meinungsloses Anhängsel von Klaus ist. Sicher hat er sich beeinflussen lassen und vielleicht auch Aleks falsche Hoffnungen gemacht. Aber er schlägt sich auf keine Seite und versucht mit allen klar zu kommen. Das ist für manche Bewohner, vor allen Dingen Sabrina, im Haus eine Todsünde!
Insofern gibt es für mich derzeit nicht nur zwei Lager, sondern sogar drei. Da ist zum einen die ehemalige Atzen- und aktuelle Anit-Klaus-Gäng mit Jürgen, Anne, Sabrina, Daniel, Kristina, Eva und Uwe. Dem gegenüber steht das doch arg geschrumpfte Klaus-Grüppchen mit dem Chef persönlich, Ziehtochter Aleks und Pornokollegin Lilly. Bleiben halt noch Jenny und Robert übrig, die mit diesem Gruppendenken zum Glück überhaupt nichts am Hut haben möchten. Denn das ist, sagen wir es mal ganz ehrlich: Scheiße! Kein Wunder, dass ständig die Wochenaufgaben vergeigt werden, wenn nur noch in Hierarchien gedacht wird...
Robert ist aber noch nicht so weit wie Jenny. Er scheint aktuell Schwierigkeiten damit zu haben, seinen Status im Haus zu erkennen. Das macht ihn ein bisschen unsicher und angreifbar. Ich schätze ihn aber als selbstkritisch genug ein, dass er aus seinen Fehlern lernt und auch das „Ich bin der kleine Bruder von Klaus“-Image wieder los wird. Er ist zumindest auf dem richtigen Weg, was man von Sabrina ja irgendwie noch nie behaupten konnte. Die ruht sich einfach auf ihrem „Ich bin so wie ich bin“-Geplappere aus und legt die Beine hoch. Ganz schön praktisch, denn ich glaube, sie wäre hoffnungslos damit überfordert, wenn sie anfangen würde, sich über sich selbst Gedanken zu machen...
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