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10.09.2010

HS-Woche: NACHRICHTEN AUS IHRER REGION - E-Mail an...

Foto: Liebe (“nicht”-) käufliche Politiker,

Foto: Liebe (“nicht”-) käufliche Politiker,

Ulrich C. Kronenberg

Kolumne „E-Mail an..." (vom 20.1.2010)

Liebe (“nicht”-) käufliche Politiker,

19.01.2010

da wird tatsächlich behauptet, für Parteispenden hätten Unternehmen Gesetze kaufen können. Zum Beispiel, damit Hotels steuerlich begünstigt werden.

Richtig, wenn Sie sich wehren. Pfui, wie kann man Politikern nur Käuflichkeit vorwerfen. Für Spenden Gesetze, Stimmen und kurz- oder langfristige Meinungen kaufen - wo gibt es denn so was?

Eine Frage habe ich noch: Mein Traum ist, dass meine Kolumne „E-Mail an...“ einmal im Bundestag vorgelesen wird. Auf dem Podium, vor der Bundesadler. So richtig staatstragend.

Was kostet mich das?

Das kann auch ruhig am Freitagnachmittag passieren. Dann, wenn Ihre Politiker-Kollegen schon im Wochenendflieger nach Hause sitzen und nur noch PHOENIX überträgt. Dann, wenn die Journalistenkollegen mit London oder New York telefonieren, dösen oder längst beim Bier sitzen.

Ganz toll wäre, wenn Sie beim Vorlesen unsere Zeitung noch kurz in die Kamera halten könnten. Da spreche ich aber noch mit den Öffentlich-Rechtlichen drüber. In Sachen Produktplacement haben die doch mehr Erfahrung.

Wenn Sie also Interesse an einer Spende gegen einen kleinen Redebeitrag haben, schreiben Sie mir eine E-Mail. Oder melden Sie sich unter 02431/968618. Ich rufe auch zurück.

In diesem Sinn
Ulrich C. Kronenberg

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