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05.09.2010

HS-Woche: NACHRICHTEN AUS IHRER REGION - E-Mail an...

Foto: Liebe DAKAR-Organisatoren,

Foto: Liebe DAKAR-Organisatoren,

Ulrich C. Kronenberg

Kolumne E-Mail an.... (vom 6.1.2010=

Liebe DAKAR-Organisatoren,

05.01.2010

eine Zuschauerin starb bei Eurer Rallye durch Südamerika. Über 50 Tote gab es bei dieser Höllenjagd mit Autos, Motorrädern und Lkw durch Afrika und jetzt Südamerika seit 1978.

Die Toten waren Fahrer, Begleitpersonal, Zuschauer. Und weil ihr, die Organisatoren der Dakar wisst, dass Millionen dieses Rennen lieben und man kräftig Geld damit verdient, gehen Euch Tote am Hintern vorbei. Sie interessieren Euch nur am Rande. Der Tod wird billigend in Kauf genommen.

Motorsport ist gefährlich. Piloten, Mechaniker, Streckenposten, Journalisten wissen um ihr Risiko. Und um die Zuschauer zu schützen, wurden die Rennstrecken überall auf der Welt mit Zäunen gesichert, gibt es Auslaufzonen, sind die Zuschauer weit weg von der Strecke.

Bei der Dakar ist das nicht so. Die jetzt getötete Frau hatte als Zuschauerin in ihrem Vorgarten gesessen.
Wer kommt eigentlich auf die Idee, eine Rallye wie die Dakar durch ein Wohngebiet fahren zu lassen?

Rallye Dakar ja - aber bitte in der Wüste, im freien Gelände - nicht da, wo Menschen Häuser und Gärten haben.

In diesem Sinn
Ulrich C. Kronenberg

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