09.09.2010

Beauty: NACHRICHTEN AUS IHRER REGION

Foto: Die 6 Phasen der Liebe

Gesundheitsexperten erklären:

Die 6 Phasen der Liebe

04.02.2010

In der Regel durchlebt ein Paar sechs verschiedene Phasen, erklären die Gesundheitsexperten der Central Krankenversicherung. Rein wissenschaftlich betrachtet ist die Liebe ein Zusammenspiel von Hormonen. Besonders Oxytocin und Vasopressin sind dafür verantwortlich, ob eine Beziehung entsteht oder nicht. Je mehr Oxytocin, das sogenannteVertrauens- und Kuschelhormon, ausgeschüttet wird, desto einfacher kann eineemotionale Bindung entstehen.

Das Liebeshormon Vasopressin unterstützt diesen Vorgang und wird daher als Treuehormon bezeichnet. Die Central-Gesundheitsexperten weisen darauf hin, dass auch der Geruch über den Beginn einer Liebe entscheidet. Das Vomeronasalorgan, ein Rezeptorbereich in der Nasenschleimhaut, fängt Pheromone, die Sexuallockstoffe des Menschen. Ihre Note entscheidet, ob sich zwei Menschengegenseitig „riechen können“.

Der Evolutionsbiologe Claus Wedekind von der Universität Bern fand heraus, dass Menschen vor allem den Geruch attraktiv empfinden, der sich von ihrem eigenen stark unterscheidet.

Die Liebe wandelt tatsächlich auf seltsamen Pfaden – aber die meisten Paare erleben sechs Phasen gemeinsam. Diese stellen die Gesundheitsexperten der Central vor.

Phase I: Die „rosarote Brille“
Egal, ob Liebe auf den ersten Blick oder langsames Verlieben. In der ersten Phase sind sämtliche Hormone in Aufruhr, und alles wird durch die rosarote Brille gesehen.

Phase II: Liebe macht glücklich
Nach ein paar Wochen und Monaten festigt sich das Verliebtheitsgefühl, und der Gedanke an ein gemeinsames Leben beginnt. Die Basis für eine Beziehung wird geschaffen. Das Liebespaar sollte jedoch darauf achten, dass beim besseren Kennenlernen auch kritisch hinterfragt wird, zum Beispiel bei Zukunftsfragen. Gleichzeitig sollte kein Druck auf die frische Liebe ausgeübt werden.

Phase III: Der Alltag zieht ein
Erste skeptische Fragen, unterschiedliche Meinungen, eigene Freiräume: Die ersten Monate verliefen noch im Gleichschritt, nun aber findet jeder für sich in sein eigenes Leben zurück. Das Paar muss eine gute Balance zwischen Nähe und Distanz schaffen, Wünsche und Ziele äußern sowie Probleme diskutieren.

Phase IV:
Stress und Streit
Hier kommen Unstimmigkeiten auf das Paar zu, da jeder seine Position in der Beziehung klarstellen möchte. Das „Kräftemessen“ zeigt sich darin, dass jeder weniger auf Kompromisse eingeht. Es ist ratsam, keine Vorwürfe zu machen und statt dessen über seine Gefühle zu sprechen. Bei Verlustängsten ist Klammern der völlig falsche Weg. Jeder Partner soll frei entscheiden und sich seine Freiräume schaffen können.

Phase V: Gemeinsam oder einsam?
Nach dem Grundsatzstreit entscheidet sich, wie es in der Beziehungweitergeht, oder ob möglicherweise eine Trennung bevorsteht. Möchten beide die Partnerschaft weiterführen, tritt eine Phase der Ruhe ein. Es wird wieder mehr Zeit mit dem Partner verbracht. Nun stehen schöne Unternehmungen auf dem Programm: Das Liebespaar besinnt sich wieder auf die Zeiten von Phase I und II.

Phase VI: In guten wie in schlechten Zeiten Glückseligkeit:
Nach Höhen und Tiefen kann jeder dem anderen bedingungslos vertrauen. Tiefe Gefühle, gegenseitige Toleranz und Respekt stellen sich ein. Nun Beziehung nicht Beziehung sein lassen: Neue Impulse – angefangen von Gesten und Zärtlichkeiten bis hin zu kleinen Aufmerksamkeiten – erzeugen neue Aufregung, bekunden gegenseitige Attraktivität und festigen die Beziehung.