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Ärztliche Notdienste geändert

In den Notdienstpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein am Städtischen Krankenhaus Heinsberg und am St. Elisabeth-Krankenhaus in Geilenkirchen kommt es ab dem 1. Januar 2018 zu einer Arbeitsteilung mit den Ärzten aus den Krankenhäusern.

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Notdienst werden ab sofort montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 23 Uhr, mittwochs und freitags von 12 bis 23 Uhr (in Geilenkirchen: 13 bis 23 Uhr) und an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 23 Uhr alle Patienten, die eines der beiden Krankenhäuser aufsuchen, empfangen und notdienstlich versorgen, sofern die Patienten Beschwerden haben, die ambulant behandelt werden können. Damit werden die Krankenhäuser während der Dienstzeiten in der Notdienstpraxis von leichteren Fällen entlastet und die Wartezeiten für Patienten verringert. In Fällen, in denen eine weitergehende fachärztliche Untersuchung notwendig ist, sowie bei Patienten mit einer Einweisung übernehmen die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen der Klinik dann die Patienten.

Versorgung in der Nacht künftig durch Klinikärzte

Zwischen 23 Uhr und 8 Uhr morgens werden ambulante Notfälle jetzt ausschließlich von den diensthabenden Ärztinnen und Ärzten der beiden Krankenhaus-Ambulanzen versorgt. Bislang waren die Notdienstpraxen in Heinsberg und Geilenkirchen nachts durchgängig mit niedergelassenen Ärzten besetzt. Die in der Regel wenigen Patienten, die nach 23 Uhr eintreffen, werden ab sofort von den Kolleginnen und Kollegen der Klinik mit versorgt. Die wegfallende Nachtarbeit entlastet die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Da die Klinikärzte im Nachtdienst auch noch mit anderen Aufgaben im Krankenhaus betraut sind, können nach 23.00 Uhr längere  Wartezeiten auftreten. Ambulante Notfallpatienten sollten daher möglichst die regulären Öffnungszeiten der Notdienstpraxen bis 23.00 Uhr nutzen. Es wird darauf hingewiesen, dass während der ambulanten Nachtversorgung durch Klinikärzte keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt werden können.

Hausbesuche

Von den organisatorischen Änderungen in den Notdienstpraxen unberührt bleibt die Versorgung bettlägeriger Patienten: Diese haben weiterhin die Möglichkeit, über die kostenlose Rufnummer 116117 die Arztrufzentrale zu kontaktieren, die bei Bedarf einen ärztlichen Hausbesuch koordiniert.

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